Samstag, 19. Dezember 2009

Nachtrag 1: Treffen mit der Fatah in Ramallah

Hallo,

dieser Beitrag kommt erst jetzt, da wir sicherheitshalber unseren Ramallah-Ausflug bei der Ausreise nicht erwähnt haben….hätte in längeren Befragungen und / oder einem verpassten Flug enden können….

Als der Victor es endlich schaffte einen Termin mit der Fatah auszumachen brachen wir also an unserem vorletzten Tag von unserem Hotel in der Jerusalemer Altstadt, dem “Golden Gate Inn” auf, um uns Ramallah anzusehen und die Fatah zu treffen.

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Nachdem wir unseren Guide vom Willi Brandt Center in Jerusalem am Damaskus Tor getroffen haben, liefen wir zu einem großen Busparkplatz in Jerusalem, von wo alle Busse nach Ramallah fahren.CIMG0985

Es ging vorbei an der großen Mauer, direkt zum Checkpoint. In Ramallah selbst fuhren wir bis zum einer Art Stadtzentrum, mit einer Statue in der Mitte:

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Umgeben von berühmten Läden wie Star&Bucks :-)

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Nach einem Besuch des Grabes von Jassir Arafat setzten machten wir uns auf den Weg zur Fatah.

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Das Treffen mit einigen Mitgliedern der Fatah fand dann in einem eher bescheidenem Hochhaus, der Zentrale der Fatah statt.DSC01129

 

 

Ein Gruppenfoto mit der Fatah wird an dieser Stelle dann noch nachgereicht.

Donnerstag, 17. Dezember 2009

es geht wieder auf in die Heimat

Hallo Leute, wir haben soeben eingecheckt und uns bei mc donalds gestärkt. gleich machen wir uns dann auf den weg zum Gate.

Grüße und bis daheim

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Elat wird unterschätzt

Hallo

Fünf Flaschen Bier und fünf Flaschen Wein mit vier anderen Flaschen waren die Grundlage, die uns am Sonntagabend – oder war es der Montagmorgen – dazu veranlassten der Musik zu folgen.

Lautes Gewummer aus Richtung Meer. 1000 Meter entfernt, eine abgefahrene Disko. 80 Schekel Eintritt, 10 Bier, lauter Soldaten, ex-Soldaten und Offizierinnen. Harte House-Musik und Videobotschaften von der Front. Danny wird von einer Hauptfrau angequatscht, leider sind wir schon etwas zu breit.

Wir torkeln zurück.

Nächster Tag – Schädel.

12 Uhr wir sitzen am Strand. wir essen Salat und trinken Unalkoholisches. Musik wird gespielt. Oft das gleiche Zeug wie am Abend zuvor. Und dann? Mitten in Elat, mitten am Strand – die Krupps!

Dienstag, 15. Dezember 2009

Herodes Zuflucht


Jaaa was waren das damals für Zeiten.
Irgendwelche Leute haben andere Leute eins über die Rübe gegeben. So auch die Römer dem König Herodes zu seiner Zeit. Letzte Zuflucht war die bis dato uneinnehmbare Festung Massada über dem Toten Meer.

Heute aber bließ unsere Delegetion zum Sturm auf Massada...und stellte fest: Da kam uns schon jemand zuvor; alles kaputt...
Die Römer waren nämlich doch nicht so doof und kamen auf die Idee "Mensch, wir könnten ja eine Rampe bauen und dann mit unseren Truppen in die Festung marschieren!"
So geschah es. Sie schütteten UNMENGEN an Sand und Stein auf und bauten sich ihre Zufahrt zur Festung halt selber.

Als dann die Verteidiger merkten dass es eng für sie werden würde entschieden sie sich für den Freitod statt für die Sklaverei...


Bilder folgen nachträglich morgen!

Das Tote Meer

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Die Luft schmeckt salzig, mitten in der Wüste stehen Salzgewinnungsanlagen….ja das tote Meer kündigt sich schon von weitem an. Und hier sind wir nun, mitten in der Wüste rechter Hand das tote Meer und haben die langweiligsten Straßen zum Glück hinter uns gelassen….

Und man mag es kaum glauben, aber es gab mitten in der Wüste sogar ein amerikanisches Restaurant einer berühmten Kette….

Fast alle sind dann auch baden gegangen, ich hab mich wegen kleinerer Wunden nicht hinein getraut und nur gesonnt und etwas Musik gehört.

Aber nun ein paar Impressionen:

Der Blick von der Feste Massada:

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Petra in Jordanien hat sich gelohnt!

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Vorneweg: Das ist die ungefähre Routenbeschreibung. Allerdings kann man mit Googlemaps keine Route direkt nach Petra planen….

 

 

 

 

 

Also wir sind ja so gegen halb 6 aufgebrochen und haben uns auf den Weg an die Israelisch Jordanische Grenze gemacht. Nach dem lesen der Bestimmungen durfte man keinerlei Wasser nach Jordanien einführen, weswegen wir nur etwa 4,5 Liter mitnahmen und den Rest ins Auto legten.

Nach ein bisschen Ablasshandel bei den Grenzern durften wir dann problemlos passieren und waren in Jordanien. Und schon wurden wir von einem Taxifahrer angesprochen, der uns nach Petra bringen wollte, für 15 Euro pro Richtung. Wir haben uns kurz beratschlagt und dann eingeschlagen. Die Fahrt durch Jordanien war lange und kalt….denn obwohl Wüste, ist es ohne Sonne und im ständigen Fahrtwind wirklich nicht angenehm.

Dann in Petra angekommen sammelten wir uns erst einmal und sind dann hinein und hinab in die Canyons. Nach einem recht anstrengenden Aufgang am alten Theater hatten wir dann auch eine sehr gute Aussicht auf die Schluchten. Wirklich atemberaubend und genial!

Doch heute geht es weiter nach Jerusalem mit halt am toten Meer. Wir brechen hier gerade schon wieder die Zelte ab, während manche noch im roten Meer baden gegangen sind.

Montag, 14. Dezember 2009

Petra wir kommen!

Wir machen uns nun auf dem Weg nach Jordanien, Ziel:
Petra....Ich wünsche daheim einen schönen Start in die Woche!

Sonntag, 13. Dezember 2009

          Auf durch die Wüste!

Nachdem in Hadera, der Partnerstadt Nürnbergs das Treffen mit dem Bürgermeister vorüber war, haben wir uns in der Stadt noch mit Wasser und Proviant versorgt.

Und dann ging es auf immer Richtung Süden, der Sonne hinterher….Eilat(Ellat) als Ziel.DSC00883

So und da bin ich nun im Auto und schreibe an meinem Laptop diesen Beitrag….der Eindruck eines schönen Sonnenunterganges  über der Wüste wirkt noch nach, doch schon kommt das nächste “WOW” Erlebnis: Der Sternenhimmel,

Ich denke es gibt nur wenige Orte auf der Erde, wo man diesen so klar sehen kann, Soeben legten wir einen kurzen Stopp ein, und sahen uns das einmal an. Kann man leider nicht in Bild und auch nur sehr schwer in Worte fassen wie genial das ist mitten in der Dunkelheit, mitten im Nirgendwo zu stehen.

Das Wetter spielt momentan super mit, doch die Wüste ist Nachts erbarmungslos kalt.

Unser Ziel ist noch etwa 14 Kilometer entfernt und ich werde mich wieder melden, sobald wir Eilat erreicht haben.

Nazareth Friedenskirche und Essen

 

DSC00740Nach dem “sehen, dass wir nichts sehen” auf den Golan Höhen sind wir Richtung Nazareth aufgebrochen.

Dort besichtigten wir die Verkündigungskirche, der Franziskanermönche, wo gerade ein Gottesdienst stattfand. Nach diesem konnten wir uns frei in dieser Kirche bewegen.

Das Glockengeläut fand ich so beeindruckend, sodass ich es komplett als Sound aufgezeichnet habe. (Wird nachgeliefert). Den Schluss habe ich aber auch in Bild und Ton aufgezeichnet:

Dann kam ich noch mit dem Pförtner ins Gespräch und dieser zeigte uns dann noch, dass die Deutschen unter anderem die Eingangstore der Kirche gespendet haben. In einer Art Rundgang hingen dann Mosaike aus verschiedensten Ländern:

DSC00750 Das deutsche Bild, mit einem Detail wie mir der Pförtner mitteilte: Es ist in der Mitte die Mauer zu sehen, und die zwei Kinder “Geschwister” reichen sich unter der Mauer die Hand….entstanden wohl noch vor dem Fall der Mauer der DDR.

 

 

Nach der Besichtigung der Kirche kehrten wir in einem arabischen DSC00754Lokal ein und haben richtig gut gegessen….

Dritte Station Tag 1: Akkon

oder genannt Acre oder auch nur Akko.

Eine wirklich sehr schöne Stadt, wie man sie sich vorstellt. Ein paar von uns sind in eine Moschee gegangen. Man musste am Eingang allerdings Eintritt zahlen, was nicht alle von uns einsahen und deswegen draußen blieben. Nun aber einfach ein paar Impressionen, die sagen hier mal wieder mehr als die Worte:

Wir haben einen neuen Banner

Und zwar von der Skyline Tel Avivs, vorhin frisch aufgenommen :)

Viel Spaß beim sattsehen!

          Tel Aviv wird überschätzt

Hallo

Als wir gestern Abend das Tel Aviver Nachtleben unsicher machen wollten, hatten wir große Probleme überhaupt das Nachtleben zu finden. Danny, Jörg, Domi, Jan und ich machten uns kurz vor Mitternacht auf, die angesagten Clubs der Stadt abzuchecken. Ich hatte schon in diversen Szenezeitungen, bei Gesprächen in Flughafenlounges und von diversen Gerüchten, die man sich so unter Bibern erzählt, eigentlich nur Gutes gehört. Um genau zu sein, ist Tel Aviv unter Bibern fast so angesagt wie Helsinki und Reykjavik. Es gab einen guten Tipp, um die versteckten Clubs der Mittelmeermetropole zu finden. Unser Ziel war das “Lima Lima”, in der Nähe der Rothschild-Street, keine 1500 Meter von unserer Homebase entfernt. Kleines Bierchen für den Weg – Goldstar – und los ging’s. Schnell hatten wir das Lima Lima erreicht und kamen auch ohne Probleme rein, was mit meinen Begleitungen nicht immer so klar ist. Ich dachte erst, dass die Jungs etwas underdressed sind, aber das war offensichtlich nicht das Problem (obwohl Jan schrecklich aussah und Domi etwas zu neonfarben rumlief…)

Klar ist, das Lima Lima ist ein sehr cooler Club. Nette Leute, eine nette Bedienung, relativ vernünftige Cuba-Libre Preise und cooles Flair. Faszinierend zu sehen, wie gut die Leute hier Latin tanzen können. Aber, das war leider auch die Crux. Wir waren auf der Suche nach den angesagten Goa-Trance-Clubs, nicht nach Latin. Abgesehen davon, dass außer Danny das keiner von uns gekonnt hätte.

Weiter auf der Suche mussten wir extremst rumfragen um irgendwo einen neuen Club auf zu tun. Das “Pinguin” wurde uns von mehreren Leuten unabhängig voneinander empfohlen.Eine Stunde später, wir hatten mittlerweile die exakte Position des “Pinguins” bestimmt, standen wir in der Einlassschlange. Noch mal ein paar Minuten und eine kurze Diskussion mit der Chefin später wurde uns beschieden, das wir zu Jung seien. “Mindestenz 25!”. Gut, Jan und ich hätten reingehen können, aber das wäre ja assig gewesen. Deshalb haben wir stattdessen ein Taxi back zum Hostel genommen und erst mal noch ein weiteres Goldstar unter Genossen genossen…

Fazit: Ganz nette Szene, aber ein wenig zu versteckt ;o)

Party on! Euer Biber!