Sonntag, 13. Dezember 2009

          Tel Aviv wird überschätzt

Hallo

Als wir gestern Abend das Tel Aviver Nachtleben unsicher machen wollten, hatten wir große Probleme überhaupt das Nachtleben zu finden. Danny, Jörg, Domi, Jan und ich machten uns kurz vor Mitternacht auf, die angesagten Clubs der Stadt abzuchecken. Ich hatte schon in diversen Szenezeitungen, bei Gesprächen in Flughafenlounges und von diversen Gerüchten, die man sich so unter Bibern erzählt, eigentlich nur Gutes gehört. Um genau zu sein, ist Tel Aviv unter Bibern fast so angesagt wie Helsinki und Reykjavik. Es gab einen guten Tipp, um die versteckten Clubs der Mittelmeermetropole zu finden. Unser Ziel war das “Lima Lima”, in der Nähe der Rothschild-Street, keine 1500 Meter von unserer Homebase entfernt. Kleines Bierchen für den Weg – Goldstar – und los ging’s. Schnell hatten wir das Lima Lima erreicht und kamen auch ohne Probleme rein, was mit meinen Begleitungen nicht immer so klar ist. Ich dachte erst, dass die Jungs etwas underdressed sind, aber das war offensichtlich nicht das Problem (obwohl Jan schrecklich aussah und Domi etwas zu neonfarben rumlief…)

Klar ist, das Lima Lima ist ein sehr cooler Club. Nette Leute, eine nette Bedienung, relativ vernünftige Cuba-Libre Preise und cooles Flair. Faszinierend zu sehen, wie gut die Leute hier Latin tanzen können. Aber, das war leider auch die Crux. Wir waren auf der Suche nach den angesagten Goa-Trance-Clubs, nicht nach Latin. Abgesehen davon, dass außer Danny das keiner von uns gekonnt hätte.

Weiter auf der Suche mussten wir extremst rumfragen um irgendwo einen neuen Club auf zu tun. Das “Pinguin” wurde uns von mehreren Leuten unabhängig voneinander empfohlen.Eine Stunde später, wir hatten mittlerweile die exakte Position des “Pinguins” bestimmt, standen wir in der Einlassschlange. Noch mal ein paar Minuten und eine kurze Diskussion mit der Chefin später wurde uns beschieden, das wir zu Jung seien. “Mindestenz 25!”. Gut, Jan und ich hätten reingehen können, aber das wäre ja assig gewesen. Deshalb haben wir stattdessen ein Taxi back zum Hostel genommen und erst mal noch ein weiteres Goldstar unter Genossen genossen…

Fazit: Ganz nette Szene, aber ein wenig zu versteckt ;o)

Party on! Euer Biber!

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